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Antworten aus erster Hand: Interview mit Günther Gerdes, Geschäftsführer bei Nomotec

Günther Gerdes ist Diplom-Ingenieur für Elekrotechnik und übernahm 2003 die Position des Technischen Leiters bei der Behindertenhilfe Norden GmbH.

Als Mitglied des Projektteams trug er seit 2011 wesentlich zur Gründung der Nomotec GmbH bei und wurde mit Aufnahme der Betriebstätigkeit zum Geschäftsführer berufen.

Verantwortung und Wettbewerb sind kein Widerspruch

Herr Gerdes, als Integrationsunternehmen trägt Nomotec eine große Verantwortung. Andererseits muss der Betrieb sich aber auch im wirtschaftlichen Wettbewerb behaupten. Wie gehen Sie mit diesen Ansprüchen um und wie ist die aktuelle Entwicklung bei Nomotec?

Die Antwort ist im Grunde sehr einfach – indem wir beide Ansprüche erfüllen. Zum einen stellen wir uns der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung, weil wir Menschen mit Behinderungen beschäftigen und sie in einen ganz normalen Arbeitsalltag integrieren. Zum anderen wissen unsere Mitarbeiter, dass sie Leistungen erbringen und Qualität liefern müssen. Wir sind in erster Linie ein wirtschaftlich denkendes und handelndes Unternehmen, wir müssen wettbewerbsfähig sein und dauerhaft bleiben.

Unsere Erfahrung zeigt, dass Menschen mit Behinderung durch eine sinnvolle Arbeit regelrecht aufblühen und jeden Tag mit Freude ans Werk gehen. Sie zeigen ein unglaubliches Engagement, sind hochmotiviert und liefern entsprechend gute Ergebnisse. Das treibt auch mich bei meiner Arbeit an.

Ich kann mit Fug und Recht – und einer gehörigen Portion Stolz – behaupten, dass wir mindestens genauso leistungsfähig sind wie Unternehmen, die ohne Integrationsanspruch und rein gewinnorientiert arbeiten. Um dies publik zu machen und unseren jetzigen und zukünftigen Kunden zu verdeutlichen, treiben wir auch unsere Öffentlichkeitsarbeit voran – mit unserer Webseite, mit unserem Blog, in sozialen Medien (Facebook) und anderen Kanälen. Hier kann sich jeder von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen.

Sie haben die Messlatte für Qualität bei Nomotec sehr hoch angelegt. Wie setzen Sie das im alltäglichen Betrieb um?

Einerseits investieren wir sehr viel Geld in hochwertige Maschinen und komplett barrierefreie Arbeitsplätze. Andererseits sind wir – wie schon erwähnt – durch unsere engagierten und motivierten Mitarbeiter höchst produktiv. Beides zusammen sorgt dafür, dass wir jederzeit den speziellen Anforderungen und Herausforderungen unserer Kunden gewachsen sind und maßgeschneiderte Lösungen in Top-Qualität liefern.

Parallel entwickeln wir unsere internen Prozesse weiter. Wir arbeiten derzeit beispielsweise intensiv an einem System für die Chargenrückverfolgung mit dem schönen Namen ELWIS, das exakt auf unsere individuellen Arbeitsabläufe abgestimmt ist und unsere Qualitätssicherung optimiert.

Herr Gerdes, wir danken für dieses Gespräch.

Weitere Informationen gewünscht?

Wenn Sie mehr Informatonen über Nomotec erfahren möchten, finden Sie auf den im Gespräch erwähnten Kanälen weitere Informationen.

Herr Gerdes hat nach dem Interview aber auch durchblicken lassen, dass Sie ihn gerne persönlich ansprechen können.

Hier sind seine Kontaktdaten:
Günther Gerdes
Geschäftsführung
Tel.: 04931 / 9418-41

 

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Qualitätssicherung bei Nomotec

Optimale Qualität in der Produktion verlangt eine stetige Kontrolle, damit unsere Waren einwandfrei den Betrieb verlassen und in genau demselben Zustand bei unseren Kunden ankommen.

So vermeiden wir, dass es dort zu Arbeitsunterbrechungen und unnötigen Reklamationen kommt. Deshalb spielt die interne Qualitätssicherung bei Nomotec eine wesentliche Rolle.

ELWIS = Elektronisches Waren Informations System

Wir arbeiten derzeit intensiv an der Einführung von ELWIS, einem Programm, mit dem wir die Qualitätssicherung bei der Kommissionierung steuern und überwachen können. Dieses System ist eine eigene Entwicklung aus unserem Hause und wird bereits jetzt stellenweise eingesetzt. Mit ELWIS können wir eine lückenlose Chargenrückverfolgbarkeit bei der Kommissionierung gewährleisten und sicherstellen, dass alle Artikel eines Auftrags ordnungsgemäß verpackt wurden und versandbereit sind.

Auf den beiden Fotos sehen Sie Teilbereiche unserer Kommissionierungsabteilung, einmal mit der Vorfertigung und einmal mit den Lagerstellplätzen.

ELWIS kommt darüber hinaus auch für die Chargenrückverfolgbarkeit in unserer Abteilung Kunststofftechnik zum Einsatz. Zusätzlich werden hier alle Teile nach einem internen Prüfprotokoll durchgecheckt, das auf der Grundlage von Kundenzeichnungen und -vorgaben beruht. Spätestens hier können dann fehlerhafte Komponenten erkannt und aussortiert werden.

Die nächsten drei Bilder zeigen die maschinelle Reinigung von Glasfaser-Verbundwerkstoffen nach dem Zuschnitt durch einen unserer Mitarbeiter.

Die Reinigung erfolgt mittels eines antistatischen Ionisierungsverfahrens. Anschließend fallen die abgezählten Teile in einen Auffangbehälter aus Kunststoff.

Laufende Optimierung unserer Qualitätssicherung

Bei der Qualitätssicherung profitieren wir von den langjährigen Erfahrungen, dem Know-how, den Zertifizierungen im Qualitätsmanagement nach ISO-9001 und im Umweltmanagement nach ISO-14001 und der praktischen Umsetzung unseres Hauptgesellschafters. Auf dieser Basis entwickeln wir uns weiter und lernen ständig dazu.

Wenn Sie Fragen zu unserem System der Qualitätssicherung haben, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.