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Arbeitsabläufe in unserer Abteilung Kunststofftechnik

In einem früheren Blogbeitrag hatten wir beschrieben, welche Materialien und Materialkombinationen wir in der Kunststofftechnik verwenden.

Heute möchten wir einmal die Arbeitsabläufe von der Anfrage über die Auftragsbearbeitung und Fertigung bis hin zur Auslieferung des Produkts schildern, damit unsere Kunden den gesamten Prozess kennen lernen, den ihre Aufträge durchlaufen.

Vorbereitung eines Auftrages

Sobald ein Kunde bestimmte Teile bei uns anfragt, prüfen unsere Sachbearbeiter für die Angebotserstellung, Michael Havemann und Ingo Sparenborg, in Zusammenarbeit mit der Produktionsleitung die Machbarkeit. Ist diese gegeben, erstellen sie ein entsprechendes Angebot.

Wenn der Kunde uns den Auftrag erteilt, legt Sandra Tjarks aus dem Verkauf den gewünschten Artikel in unserem hauseigenen System ELWIS an und informiert via ELWIS-Mail den Betriebsleiter der Fertigung darüber. Dieser prüft den Auftrag, nimmt die passende Zeichnung zur Hand und berechnet den erforderlichen Materialbedarf. Parallel dazu werden die Maschinenkapazitäten geprüft und je nach Auftragslage ein Liefertermin festgelegt.

Ist nicht genügend Material auf Lager, benachrichtigt die Produktion die Einkäuferin Yvonne Meyenburg, die dann die Bestellung an den Lieferanten sendet. Inzwischen erfolgt durch die Fertigung die Programmierung der vorgesehenen Maschine für das gewünschte Bauteil.

Produktion und Versand

Sobald das Material eingegangen ist, erfolgt die Fertigung in der bestellten Stückzahl. Anschließend wird jedes Bauteil mit einem Handscanner registriert und von unserem System erfasst, der Verkauf über ELWIS benachrichtigt, so dass dieser den Lieferschein und die Rechnung erstellen kann.

Dann werden die Teile versandfertig gemacht und an einen Paketdienst oder eine Spedition übergeben. Somit ist der Auftrag abgeschlossen.

Sie haben offene Fragen?

Dann sprechen Sie uns an! Wir informieren Sie gerne ausführlich über unsere Leistungen und Möglichkeiten auf dem Gebiet Kunststofftechnik.

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2 Jahre ELWIS – Was hat sich dadurch verändert?

Wir hatten an anderer Stelle in unserem Blog bereits über ELWIS berichtet. ELWIS ist unser System für die Chargenrückverfolgbarkeit, das wir mit unserem IT-Partner eigens für Nomotec entwickelt haben, da es für unsere Anforderungen am Markt keine entsprechende Software gab.

Nach zwei Jahren Praxis stellt sich die Frage: Hat sich die Einführung gelohnt?

Die Antwort ist positiv

Michael Havemann, der hauptverantwortliche Mitarbeiter für ELWIS bei Nomotec, erklärt dazu: „Die wesentliche Funktion von ELWIS ist eine Art Versicherung. Man fühlt sich geschützt, wünscht sich aber trotzdem, dass man sie niemals wirklich braucht. Tatsächlich mussten wir ELWIS für die Chargenrückverfolgung auch noch niemals einsetzen.“

Das System hat aber auch noch andere Aufgaben, die mit der gesamten Warenwirtschaft zu tun haben. Beispielsweise muss bei der Buchung eines Fertigungsauftrages immer eine Stückliste ausgefüllt werden. Hier ist das Risiko, dass ein falscher Werkstoff verwendet wird, deutlich geringer geworden. Die Daten des Produktions- und Warenausgangsprozesses liegen komplett in digitaler Form vor und sind mit der Software für die Warenwirtschaft verknüpft. Dadurch werden Übertragungsfehler so gut wie ausgeschlossen.

Aus der Sicht des Kunden ist unsere Ware jetzt Stück für Stück sauber und eindeutig gekennzeichnet, so dass eine Kontrolle und eine eindeutige Zuordnung jederzeit möglich sind.

ELWIS hat sich ganz klar bewährt

Bisher lässt sich sagen, dass ELWIS ein voller Erfolg ist. Durch die Minimierung von Fehlerquellen verbessert das System die Betriebsabläufe bei Nomotec, beim Kunden steigert es die Sicherheit. So profitieren beide Seiten gleichermaßen.

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Gute Vorbereitung gibt Planungssicherheit: Interview mit Ingo Sparenborg von der Auftragssachbearbeitung

Ingo Sparenborg ist bei Nomotec zuständig für die Angebotssachbearbeitung.

Hier erfolgen die ersten Schritte der Arbeitsvorbereitung, wenn ein neuer Kundenauftrag bei uns eingeht. Herr Sparenborg verfügt über jahrelange Erfahrung in den Bereichen Elektromontagen, Elektrokonstruktion, Arbeitsvorbereitung und Kalkulation. Für Nomotec ist er seit Gründung, also November 2012, tätig.

Herr Sparenborg, als Sachbearbeiter für Angebote stehen Sie ganz am Anfang des Produktionsprozesses bei Nomotec. Welche Aufgaben kommen auf Sie zu, wenn ein Kundenauftrag bei Ihnen eingeht?

Zunächst prüfe ich, ob es sich um einen neuen Kunden handelt oder ob er unsere Leistungen bereits in Anspruch genommen hat. Ist Letzteres der Fall, schaue ich nach, ob wir das bestellte Bauteil schon einmal gefertigt haben. Das vereinfacht den Ablauf natürlich erheblich, weil ich dann weiß: Wir können das.

Das leuchtet ein. Wie sieht es aber aus, wenn der Kunde oder das zu produzierende Teil neu ist?

Dann setze ich mich mit der Produktionsabteilung bzw. deren Leiter zusammen, um die Machbarkeit des Auftrages zu überprüfen. Dazu gehört – wenn die Order unsere Kunststofftechnik oder den 3D Druck betrifft – ob wir das gewünschte Material verarbeiten und unsere Maschinen für die Ausführung und die Abmessungen programmiert werden können.

Bei der Baugruppenfertigung und Kommissionierung geht es mehr um die Leistungsfähigkeit unserer Maschinen und Mitarbeiter, weniger um das Material.

Nehmen wir an, diese Voraussetzungen sind erfüllt. Wie geht es dann weiter?

Wenn die Produktion grünes Licht gegeben hat, berechne ich nach Rücksprache mit dem Einkauf eventuelle Materialkosten sowie die erforderlichen Arbeitsstunden für die Fertigung und die Versandvorbereitung. Auf dieser Basis erstelle ich ein Angebot und schicke dies dem Kunden. Meine Arbeit ist damit erledigt. Nimmt der Kunde das Angebot an, sind andere Abteilungen von Nomotec gefragt.

Herr Sparenborg, wir bedanken uns für dieses Gespräch.

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Neue Wasserstrahlschneidanlage für unsere Kunststofftechnik

Seit Juni 2018 ist unser Maschinenpark um eine Neuanschaffung reicher, und zwar um eine WARICUT(R) Wasserstrahlschneidanlage der Firma H.G. Ridder Automatisierungs-GmbH aus Hamm/Westfalen. Mit dieser Anlage können wir Tafelware aus Glasfaserverbundkunststoff mit Abmessungen von bis zu 3250 mm x 3250 mm x 500 mm verarbeiten.

Die WARICUT(R) verfügt über jeweils einen Schneidkopf für die 2D- und 3D-Bearbeitung. Letzterer hat einen Drehbereich von ±540 Grad, so dass wir damit in fast alle Richtungen schneiden können.

Hinzu kommen einige Sonderausstattungen, darunter zwei Positionierlaser zur einfacheren Ausrichtung der Werkstücke sowie eine Positionsmesseinrichtung zur 5-achsigen Positionsmessung bzw. Nullpunktermittlung von Bauteilen oder Vorrichtungen.

Vorteile der Wasserstrahlschneidanlage

Die Funktionsweise der Maschine ist vom Prinzip her denkbar einfach. Zunächst programmiert ein Mitarbeiter die WARICUT(R) entsprechend der vom Kunden gewünschten Teile. Anschließend wird der Verbundkunststoff mit einem Wasserstrahl, der ein Abrasivmittel enthält, geschnitten. Dies geschieht mit bis zu 4000 bar Wasserdruck.

Der große Vorteil für Nomotec ist, dass wir keine Fräswerkzeuge mehr benötigen und Aufträge deutlich schneller fertigstellen können – ein wichtiger Schritt, um am Markt konkurrenzfähig zu bleiben. Denn mittlerweile sieht es in der Branche so aus, dass Lieferanten für Sonderwerkzeuge zum Fräsen Lieferzeiten von bis zu sechs Wochen haben. Auch die eigentliche Bearbeitungszeit selbst ist kürzer als der Fräsvorgang. Und unsere Mitarbeiter freuen sich über eine geringere Geräuschentwicklung bei der Arbeit.

Nomotec-Kunden profitieren ebenfalls von der Neuanschaffung, denn die Wasserstrahlschneidanlage ermöglicht kürzere Produktions- und Lieferzeiten und somit auch niedrigere Preise, ohne dass unsere bewährte Qualität darunter leidet.

Sie interessieren sich für unsere neuen Möglichkeiten?

Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir erklären Ihnen gerne weitere Details unserer neuen Anlage. Allgemeine Informationen zur Kunststofftechnik bei Nomotec finden Sie hier.

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Nomotec ist Teil der Kampagne „MehrWert inklusive“

Wo Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam und gleichberechtigt arbeiten, entsteht eine besondere Atmosphäre, die zu einem MehrWert für alle Beteiligten führt – für die Mitarbeiter, für die Inklusionsunternehmen und für deren Kunden.

Um die Ziele und Werte von solchen Unternehmen zu stärken und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen e.V. (bag if) – gefördert von der Aktion Mensch und der Freudenberg Stiftung – die Initiative „MehrWert inklusive“ ins Leben gerufen.

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Was Inklusionsfirmen auszeichnet

Unternehmen, die eine berufliche Inklusion bewusst leben, verwirklichen die gleichberechtigte Teilnahme schwerbehinderter Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf am allgemeinen Arbeitsmarkt. Das schließt den wirtschaftlichen Erfolg nicht aus, ganz im Gegenteil können gerade die inklusiven Strukturen zum Erfolgsfaktor werden.

Die Kampagne der bag if möchte dies ins Bewusstsein rücken und neue Partner für Gründung und Aufbau von Inklusionsunternehmen gewinnen. Darüber hinaus soll auch deutlich werden, dass Menschen mit einer Behinderung durchaus ein selbstverständlicher Teil der Arbeitswelt sind und zu einem MehrWert für alle beitragen. Interessenten können sich direkt an die bag if wenden, um sich über die Möglichkeiten beraten zu lassen. Zudem bieten Integrationsämter sowohl fachliche als auch finanzielle Unterstützung an.

Nomotec ist dabei

In Deutschland gibt es derzeit rund 900 Betriebe und Abteilungen aus den unterschiedlichsten Branchen, die erfolgreich nach dem Prinzip der Inklusion arbeiten. Dazu gehören Firmen aus der Industrie, dem Handel und Handwerk, Dienstleister, Gastronomiebetriebe und IT- bzw. Multimediaunternehmen.

Nomotec ist ein solches Inklusionsunternehmen, das in erster Linie zwar einen ganz normalen Betrieb innerhalb des allgemeinen Arbeitsmarktes darstellt und im üblichen Wettbewerb mit anderen Unternehmen steht. Darüber hinaus haben wir aber einen besonderen sozialen Auftrag zu erfüllen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Das heißt konkret, dass wir nach § 215 SGB IX unsere Arbeitsplätze zu mindestens 30 % und höchstens 50 % mit Mitarbeitern mit einer Behinderung besetzen.

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Stellenausschreibung: CNC-Fräserin / CNC-Fräser

Die NOMOTEC GmbH ist ein junges aufstrebendes Unternehmen, das sich seit der Gründung im November 2012 stetig im Wachstum befindet. Wir sind im Bereich der industriellen Montage von Baugruppen tätig. Zudem haben wir uns auf die Bearbeitung von Isoliermaterialien aus Verbundwerkstoffen wie z.B Hartpapier, Baumwollhartgewebe und Glashartgewebe spezialisiert und planen diesen Bereich weiter auszubauen.

Im Zuge dieser Erweiterung suchen wir für unseren Standort in Norden, Gewerbegebiet Leegemoor im Schichtbetrieb

Eine CNC-Fräserin / einen CNC-Fräser

oder vergleichbare Berufsausbildung.

Wir erwarten

  • eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten sowie Teamfähigkeit
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • Mithilfe bei der Entwicklung und Herstellung von Spann- und Aufnahmevorrichtungen
  • Kenntnisse im Programmieren, Einrichten und Bedienen von CNC- Bearbeitungszentren / Plattenfräsen
  • Erfahrung in der Herstellung von präzisen Serienteilen an CNC- Bearbeitungszentren und deren Kontrolle mit üblichen Messmitteln
  • Kenntnisse im Umgang mit Solid Works/Cam, Siemens SINUMERIK 840D (WARICUT) oder WoodWOP wären wünschenswert aber keine Voraussetzung

Wir bieten

  • einen unbefristeten Vollzeitarbeitsplatz
  • ein gutes Betriebsklima
  • Teilnahme an Lehrgängen bzw. Fortbildungen sowie Lehrgänge für Maschinensteuerungen
  • abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem motivierten Team
  • den Anforderungen entsprechende Bezahlung

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen reichen Sie bitte schriftlich oder per E-Mail bis zum 15. September 2018 unter

NOMOTEC GmbH
Rheinstraße 13
26506 Norden
Oder an: info@nomotec-gmbh.de

ein.

Für telefonische Rückfragen steht Ihnen Herr Kasten (Tel.: 04931 98 389 51) gerne zur Verfügung.

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Ablauf der Qualitätssicherung bei Nomotec

Unsere Kunden dürfen zu Recht erwarten, dass wir ihnen einwandfreie Produkte liefern. Deshalb prüfen wir jedes einzelne Teil auf Herz und Nieren, bevor es unseren Betrieb verlässt.

In unserem heutigen Blogbeitrag möchten einmal kurz schildern, wie wir dabei vorgehen.

Der erste Schritt – Augen auf!

Nach der Fertigstellung und der Entnahme aus der Maschine wird jedes Teil sorgfältig gereinigt und per Sichtprüfung auf eventuelle Mängel untersucht.

Wir verfügen über eine Datenbank, in der zu jedem Auftrag eine Zeichnungsnummer und die entsprechende Zeichnung zu finden ist. Diese drucken wir aus und heften sie zusammen mit unserem Prüfprotokoll an den jeweiligen Auftrag. Anschließend prüft einer unserer Mitarbeiter mit den uns zur Verfügung stehenden Instrumenten das Teil an Hand der Zeichnung.

Ist es einwandfrei, unterschreibt er das Protokoll.

Der zweite Schritt – nochmal Augen auf!

Unser Qualitätscheck läuft grundsätzlich nach dem 4-Augen-Prinzip ab. Das heißt, dass ein weiterer Mitarbeiter das Teil noch einmal prüft und das Protokoll ebenfalls gegenzeichnet, wenn alles stimmt.

Bei Aufträgen mit einer Stückzahl von bis zu 20 prüfen wir 100 Prozent der gefertigten Produkte, bei 20 bis 50 Stück 25 Prozent, bei mehr als 50 Stück zehn Prozent.

Die Chargenrückverfolgbarkeit gewährleisten wir über unser eigenes System ELWIS.

Der dritte Schritt – verpacken und bereitstellen

Wenn der Auftrag erledigt ist und alles seine Richtigkeit hat, werden die produzierten Teile verpackt und entweder direkt per Post oder Spedition an den Kunden gesendet oder für eine Just-in-Time-Lieferung eingelagert. Jede Versandkiste bekommt ein aussagekräftiges Etikett mit Zeichnungsnummer und Produktionsdatum.

Die aktuelle Zeichnung legen wir ebenfalls bei, damit der Kunde beim Empfang der Lieferung alles noch einmal überprüfen kann.

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CAD Dateien – die Basis für den 3D Druck

Nachdem wir in unserem letzten Beitrag zum Thema 3D Druck unterschiedliche Werkstoffe vorgestellt haben, möchten wir uns an dieser Stelle näher mit der Konstruktion beschäftigen.

Wir haben mittlerweile viele Erfahrungen gesammelt und können auch komplexe Aufträge professionell angehen. Das zeigen unter anderem erfolgreich abgewickelte Projekte für die Firmen Enercon und Kautex.

Drei Wege zum fertigen 3D Produkt

CAD Dateien sind die Grundlage für den 3D Druck, ohne sie geht nichts. Nomotec bietet seinen Kunden drei Wege für die Erstellung einer solchen Datei.

Der erste ist der einfachste und genaueste: Sie liefern eine fertige Datei. Welche Software Sie dafür benutzen, spielt für uns keine Rolle. Wir können jedes Format konvertieren, so dass es mit unserem CAD System SolidWorks kompatibel ist.

Der zweite Weg: Sie stellen uns ein Modell Ihres Produkts zur Verfügung. Wir fertigen dann einen 3D Scan an, um die entsprechende CAD Datei zu erhalten. Diese Methode ist jedoch etwas ungenauer. Als dritte Alternative können Sie auch eine Skizze liefern, die wir mit unserer Software umsetzen.

Unabhängig von der Vorgehensweise – und das ist einer unserer Pluspunkte – setzen wir Ihre Vorstellungen gerne in enger Zusammenarbeit mit Ihnen um, sprich: Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Druckteile weiterzuentwickeln und zu optimieren, indem wir Prototypen für intensive Tests herstellen.

Wir setzen auch für die Zukunft auf 3D Druck

Der 3D Druck ist zwar die jüngste Leistungssparte bei Nomotec. Wir dürfen aber jetzt schon stolz auf zufriedene Kunden in diesem Segment sein.

Wir glauben, dass diese Produktionsmethode eine große Zukunft hat und werden ihre Weiterentwicklung deshalb kräftig vorantreiben. Für mehr Details zu unseren Möglichkeiten nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

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Yvonne Meyenburg: Die Einkaufspraxis bei Nomotec

Wenn Kunden mit einem Auftrag an uns herantreten, stellt sich auch immer die Frage, ob wir das benötigte Rohmaterial einkaufen oder ob der Kunde es selbst liefern kann.

Wir sind da sehr flexibel und stellen uns gerne auf Ihre Wünsche ein.

In unserem heutigen Interview gibt unsere Einkaufsleiterin Yvonne Meyenburg Auskunft über dieses Thema.

Frage: Frau Meyenburg, nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Lieferanten aus?

Antwort: Der wichtigste Aspekt ist eine hohe Produktqualität. Wir wollen unseren Kunden Spitzenprodukte liefern, da darf man beim Rohmaterial keine Kompromisse eingehen, wenn man selbst sicher und qualitativ hochwertig fertigen will. Natürlich führen wir auch intensive Verhandlungen über Preise, damit wir zu fairen Bedingungen für unsere Kunden produzieren können.

Frage: Wo sitzen Ihre Lieferanten?

Antwort: Betriebsgeheimnis. (Lacht.) Nein, wir kaufen weltweit ein. Die Qualität muss stimmen – das ist das Wichtigste – und der Preis natürlich auch.

Frage: Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen Einkauf und anderen Abteilungen im Hause ab?

Antwort: Der Einkauf steht in einem ständigen Austausch mit den Kollegen aus der Produktion, um die Liefertermine exakt einzuhalten. Die Ware muss vor Ort sein, wenn sie gebraucht wird. Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig mit unseren Konstrukteuren, damit wir genau das Material beschaffen, das für ein bestimmtes Teil notwendig ist. Eventuelle Vorschriften nach DIN oder ISO werden dabei selbstverständlich berücksichtigt.

Frage: Spielt Umweltschutz eine Rolle bei Nomotecs Einkaufsverhalten?

Antwort: Durchaus. Vor allem versuchen wir, Verpackungsmüll weitgehend zu vermeiden. Deshalb arbeiten wir in der Regel mit Mehrwegpaletten und Gitterboxen, die zwischen Lieferanten und uns ausgetauscht werden.

Frage: Können Sie auch Materialien lagern und vorhalten?

Antwort: Selbstverständlich. Einige Kunden legen Wert darauf, dass wir die Lagerführung für sie übernehmen. Sie müssen dann im Grunde nur noch anrufen, bestellen und einen Liefertermin ausmachen. Den Rest übernehmen wir. Wir können auch vereinbarte Mengen für Fertigteile bereithalten, um etwa für Reparaturzwecke sofort zu liefern.

Frage: Sind Sie als Einkäuferin in die Qualitätskontrolle eingebunden?

Antwort: Ja, sicher. Wir haben unser eigenes System für die Chargenrückverfolgung, die sich vom Wareneingang bis zum Warenausgang erstreckt. Wir wollen, dass unsere Kunden Qualität bekommen und mit unserer Arbeit rundum zufrieden sind.

Frage: Frau Meyenburg, wir bedanken uns für dieses informative Gespräch.

Antwort: Immer wieder gerne. Lassen Sie mich noch anmerken, dass ich für unsere Kunden und ihre Fragen jederzeit zur Verfügung stehe.

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Unsere Abläufe bei der Baugruppenfertigung

Einen wesentlichen Teil unserer Produktion macht die Baugruppenfertigung aus.

Deshalb möchten wir hier einmal die einzelnen Schritte bzw. den typischen Ablauf an Hand eines konkreten Beispiels vorstellen, und zwar einem Schleifringübertrager.

Die einzelnen Fertigungsphasen

1. Schritt:
In unserer Verkaufsabteilung geht per Formular die Bestellung des Kunden ein. Der Verkauf bearbeitet die Bestellung und erstellt einen Fertigungsauftrag für die Produktion. Deren Mitarbeiter wiederum prüfen, ob das entsprechende Rohmaterial vorhanden oder zu besorgen ist und welcher Liefertermin eingehalten werden kann.

2. Schritt:
Der erste Arbeitsschritt ist die Montage des Unterteils. Hierzu werden Widerstände mit vorgefertigten Kabeln verlötet, anschließend mit einer Wärmeleitpaste eingestrichen und mit vier Schrauben fixiert. Dann wird der benötigte Thermoschalter ebenfalls mit der Paste versehen und montiert. Am Schluss dieser Phase werden noch die Kabelwege mit Hilfe von Kabelbindern ausgebaut.

3. Schritt:
Vier Querstreben werden montiert.

4. Schritt:
Jetzt wird das Oberteil des Schleifringübertragers vormontiert. Ähnlich wie beim Unterteil werden Widerstände und Kabel verlötet, Wärmeleitpaste aufgebracht, das Ganze mit vier Schrauben fixiert und die Kabelwege ausgebaut. Das Oberteil dient sozusagen als Deckel und wird auf die vier Querstreben montiert. Mit einem Drehmomentschlüssel zieht ein Mitarbeiter dann die Schrauben auf das richtige Drehmoment an. Für eine exakte Funktionsweise der Schlüssel kontrollieren wir diese täglich vor jedem Gebrauch mit einem speziellen Messgerät.

5. Schritt:
Jetzt werden elektrische Verbindungen verlötet, Leitungen verlegt und mit vormontierten Kabelbindern befestigt. Nach der Montage nehmen zwei Werker nach dem Vier-Augen-Prinzip unabhängig voneinander eine Sichtkontrolle vor. Das Bauteil erhält ein Etikett zur Chargenrückverfolgbarkeit, wird per Scanner in unser System eingebucht und dann versandfertig gemacht.

Wir erfüllen individuelle Kundenwünsche

Hat ein Kunde abweichende Wünsche, passen wir unsere Arbeitsweise entprechend an. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt mit uns auf und schildern Sie uns Ihre Anforderungen.